„Ein Oldtimer – Das ist sowas wie ein 368-Windows-PC: Irgendwie halt Kult, aber wer würde sich heute noch für so veraltete Technik begeistern wollen?“ Wenn man mit einem Innovationsblogger wie Robert Basic einen Oldtimer-Event besucht, muss man ihn erst von der Faszination, die diese alten Karren ausstrahlen, überzeugen. Ob das gelungen ist, lest Ihr bei ihm selbst nach: In seinem Artikel über die Classic Days 2014 im niederrheinischen Schloss Dyck Alt, aber geil erzählt er von seinen Eindrücken des zweiten Oldie-Tages.

Mich muss man nicht mehr überzeugen: Ich liebe die Formen, die Linien, die ausdrucksvollen Gesichter, den Geruch und den Sound vorangegangener Auto-Generationen. Und ich kann den meisten heutigen futuristisch anmutenden Designs wenig abgewinnen, wie ich anlässlich der IAA 2013 schon mal geschrieben hatte. Ich liebe die Menschen auf diesen Events, die mit Passion und Detailversessenheit ihre automobilen Schätze hegen und pflegen – und häufig selbst echte

„Typen“ sind. Und ich liebe den Sound brubbelnder Sechs- und Achtzylinder, die bei jedem Anfahren hörbar den Tank leer ziehen: Ja, es ist irrational und aus heutiger umweltpolitischer Sicht geradezu unverantwortlich. Ich tu es trotzdem.

Rund 250 außergewöhnliche Oldtimer aus allen Generationen wurden bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen auf den Freiflächen rund um das malerische Schloss Dyck ausgestellt, und bei den Club Meetings wurden jeden Tag bis zu 2000 gepflegte Schätzchen erwartet.

Besonders fasziniert hat mich der Beradino von Diplom Ingenieur und Berufsschullehrer Johannes Paulussen, der seinen Traumwagen eigenhändig gebaut hat: Und ihn in akribischer Handarbeit nach über 50 Jahren fertig stellen konnte. Ein Lebenswerk.

Impressionen von einem sonnigen und gut gelaunten Klassik-Event Classic Days Schloss Dyck findet Ihr hier in meiner Slideshow – und weitere in richtig groß in Roberts Artikel auf medium.com